Skip to main content

iPhone als Babyphone verwenden: so einfach geht’s

Ein Babyfon verspricht Eltern eine höhere Flexibilität, wenn das kleine Baby schläft: Es muss nicht ständig ein Elternteil nach dem Kind schauen, sondern Mama und Papa können sich eigenen Aufgaben widmen oder einfach mal die Beine hochlegen und entspannen. Das Babyphone informiert Dich darüber, wenn Dein kleiner Schatz wach wird und Dich braucht.

Aber was, wenn Du kein Babyphone besitzt und auch keins anschaffen möchtest? Um dennoch nicht auf die Babyüberwachung verzichten zu müssen, kannst Du Dein iPhone als Babyfon verwenden. Es gibt zahlreiche iOS-Apps, die sich auf die Überwachung eines schlafenden Babys spezialisiert haben. Ich habe mich mit dem Thema genauer auseinandergesetzt und erläutere Dir hier, wie einfach es ist, Dein iPhone als Babyphone zu verwenden und eine sichere Überwachung Deines Babys zu gewährleisten.

iPhone als Babyphone

Für die Überwachung Deines Babys benötigst Du nicht zwingend ein herkömmliches Babyphone. Auch Apple iPhones lassen sich mit geeigneten Babyphone Apps als Babyphone verwenden.

 

Wie kann das iPhone als Babyphone genutzt werden?

Zunächst benötigst Du zwei Grundvoraussetzungen, um das iPhone als Babyphone zu verwenden:

  1. Zwei iOS-Geräte – also beispielsweise zwei iPhones, ein iPhone und ein iPad oder ein iPhone und einen iPod Touch
  2. Eine passende Babyphone-App für iOS

Eine App, die für iOS empfehlenswert ist, ist beispielsweise Babyphone 3G. Eine gute Alternative für Android wäre Dormi. Es gibt aber eine Vielzahl an Apps, die alle nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten. Häufig gibt es eine gratis Testversion, sodass Du die grundlegenden Funktionen erst einmal ausprobieren kannst, bevor Du Dir die kostenpflichtige App mit dem unbegrenzten Funktionsumfang kaufst.

Ein Apple-Gerät wird als Sender eingesetzt. Das kann ein beliebiges Gerät sein – etwa ein altes iPhone, ein iPod Touch oder ein iPad. Wichtig ist nur, dass sich darauf die App installieren lässt, sodass Du es als Babystation verwenden und mit Deinem anderen iPhone, welches als Empfänger dient, koppeln kannst.

Nachdem Du eine Babyphone-App auf beiden Apple-Geräten installiert hast, musst Du eines davon in die Nähe des Kinderbetts legen. Dort registriert es dann kontinuierlich Geräusche mit dem Frequenzmesser der App und sendet nach Überschreiten eines bestimmten Geräuschpegels ein Signal an das iPhone, das Du bei Dir trägst. Dann weißt Du Bescheid, dass Dein Baby unruhig wird. Durch die Übertragung der Geräusche kannst Du abschätzen, ob Dein Baby weint, schreit oder vielleicht nur im Schlaf brabbelt – genau wie bei einem herkömmlichen Babyphone.

Sofern Du die Babyüberwachung nur im hausinternen WLAN-Netz aufbauen willst, ist keine SIM-Karte nötig. Nur für eine Überwachung über größere Entfernungen benötigst Du eine SIM-Karte für das mobile Internet. Dafür kannst Du einfach eine kostengünstige Prepaid-SIM verwenden.

Apple-Gerät als Babyphone mit Babyphone App

Für Nutzung eines iPhones als Babyphone sollten zwei Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Zum einen benötigst Du zwei iOS-Geräte und zum anderen eine geeignete Babyphone App.

 

iPhone statt Babyphone: je nach App mit vielen praktischen Funktionen

Je nachdem, für welche App Du Dich im App-Store entscheidest, hast Du die Möglichkeit für eine sehr umfangreiche Babyüberwachung mit zahlreichen praktischen Features – genau wie bei einem richtigen Babyphone. Alles, was Du dafür tun musst, ist die App auf beiden Geräten zu installieren und bei der Installation anzugeben, welches Gerät der Sender und welches der Empfänger ist.

Babyüberwachung mit Kamera

Manche Babyphone Apps bieten die Möglichkeit der Video-Überwachung. Dadurch kannst Du ein Live-Bild deines Babys sehen.

Viele Apps sind in der Lage, ab Überschreiten einer gewissen Reichweite vom WIFI ins mobile Datennetz zu wechseln. So musst Du keine Angst haben, dass die Verbindung zu Deinem Kind abbricht. Bei manchen Apps hast Du auch die Möglichkeit für eine Videoüberwachung. Du kannst den Sender so aufstellen, dass die Kamera auf Dein Baby zeigt und hast dann auf dem Empfänger-iPhone jederzeit ein Live-Bild Deines Kindes. Das klappt am besten im heimischen WLAN. Bei guter Internetverbindung funktioniert die Videoübertragung aber auch über größere Distanzen.

Je nach App kannst Du einstellen, wie Du informiert werden möchtest, wenn Dein Kind Geräusche von sich gibt – wahlweise per akustischem Alarm oder durch Vibration. Oft mit an Bord ist auch eine Zwei-Wege-Kommunikation: Du kannst eine Taste betätigen, um mit Deinem Baby zu sprechen und es zu beruhigen. Deine Worte werden dann auf das Sende-Gerät übertragen und Dein Kind hört, was Du sagst.

Achte bei der Auswahl einer App darauf, dass die App-Verbindung auch im Hintergrund weiterläuft, wenn Du die App einmal ausschaltest. Es ist wichtig, dass die Überwachung nicht durch Anrufe, Mails oder WhatsApp-Nachrichten unterbrochen wird. So kannst Du auch mal schnell eine Textnachricht schreiben, ohne dass die Babyüberwachung abbricht.

Iphone als Babyphone Vorteile Nachteile

Babyphone Apps bieten häufig verschiedene Features wie eine Gegensprechfunktion oder Schlaflieder. Wichtig ist vor allem, dass Du darauf achtest, das die App auch im Hintergrund weiterläuft, damit die Überwachung beim benutzen des iPhones nicht unterbrochen wird.

 

iPhone als Babyphone: Vor- und Nachteile

Es ist mit vielen Pluspunkten verbunden, einfach das iPhone als Babyphone zu verwenden. Zu den Vorteilen im Gegensatz zu herkömmlichen Babyphones gehört ganz klar, dass Du einen vielfältigen Funktionsumfang hast – und das zum kleinen Preis. Folgende Features werden je nach App unterstützt:

  • Videofunktion: häufig wird eine Videoüberwachung über die Kameras des iPhones angeboten, sodass Du Dein schlafendes Kind gut sehen kannst
  • Geräuschpegel-Anzeige: damit wird Dir auf dem Empfänger-Gerät angezeigt, wie hoch der Geräuschpegel aktuell im Kinderzimmer ist
  • Regulierbare Empfindlichkeit für Geräusche: so kannst Du festlegen, ab welcher Lärmschwelle die Babyphone-App ein Signal an Dein iPhone senden soll
  • Gegensprechfunktion: per Gegensprechanlage kannst Du direkt mit Deinem Kind sprechen, wenn es unruhig wird oder weint
  • Vibrationsalarm: erkennt die App, dass Dein Baby lauter wird, vibriert Dein Handy als Warnung, sodass Du es sofort mitbekommst, auch wenn Du gerade etwas anderes am Smartphone machst und beispielsweise eine Textnachricht schreibst
  • abspielbare Schlaflieder: mitunter ist es möglich, über das Sende-Gerät leise Schlafmusik abzuspielen
  • Nachtlicht: die LED des Überwachungs-iPhones kann als Nachtlicht eingeschaltet werden, sodass es bei Deinem Baby im Zimmer nicht komplett dunkel ist
schlafendes Baby mit Babyphone im Blick

Ein großer Vorteil bei iOS-Babyphones ist die hohe Reichweite und die verringerte Strahlenbelastung.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Handhabung problemlos funktioniert. Die Geräte lassen sich intuitiv koppeln und für die Babyüberwachung nutzen. Natürlich ist auch die höhere Reichweite ein Pluspunkt. Mit einem iPhone als Babyphone ist es möglich, auch im Garten zu sitzen oder mal schnell zu den Nachbarn zu huschen und trotzdem das schlafende Baby im Blick zu behalten. Die Strahlenbelastung ist bei einem iOS-Babyphone ebenfalls niedriger als die ausgesandte Strahlung bei einem klassischen Babyfon – vor allem, wenn letzteres dauerhaft überträgt.

Es gibt allerdings auch ein paar Nachteile: Manche Apps haben bei der Videofunktion im Dunkeln Schwierigkeiten. Sie können das Baby dann nicht gut sichtbar machen. Mittlerweile existieren aber einige Apps, die dieses Problem mit einem Infrarot-Sensor lösen. Dank der Nachtsicht kannst Du Dein Kind dann auch im Nachtmodus bei Dunkelheit gut erkennen und sicher überwachen. Darüber hinaus musst Du bedenken, dass Du zwei iOS-Geräte benötigst, um Dein iPhone als Babyphone zu nutzen. Wenn Du noch ein Altgerät, ein iPad oder einen iPod besitzt, ist das kein Problem. Das gilt aber nicht für alle iPhone-Nutzer und es lohnt sich finanziell natürlich nicht, nur für die Babyüberwachung noch ein weiteres Gerät anzuschaffen. Zu guter Letzt ist noch ein weiterer Nachteil zu nennen: Zwischen dem sendenden und dem empfangenden iPhone muss immer eine Internetverbindung bestehen, um die Babyüberwachung sicherzustellen. Funklöcher im Mobilfunknetz sind ungünstig und führen zu einem Abbruch der Verbindung.

iOS-Gerät Babyphone

Nachteile beim iOS-Babyphone sind, dass ständig eine Internetverbindung vorhanden sein muss und die Kamera bei Dunkelheit Schwierigkeiten bereiten kann.

 

Fazit: Das iPhone als Babyphone kann gut funktionieren

Es ist eine gute Lösung, einfach Dein iPhone als Babyphone zu verwenden. Du hörst Dein Baby genauso weinen oder schreien wie bei einem normalen Babyphone. Da das Sende-iPhone dennoch nicht permanent Signale überträgt, ist die Belastung durch Strahlung für Dein Baby gering.

In erster Linie ist es eine günstige Alternative zum herkömmlichen Babyphone, lieber das iPhone zu verwenden – vorausgesetzt, Du hast zusätzlich zu Deinem aktuellen iPhone noch ein weiteres Gerät mit dem iOS-Betriebssystem. Gerade, wenn Du noch ein Altgerät besitzt, ist die Nutzung als Babyphone meiner Meinung nach eine sinnvolle Möglichkeit zur Weiterverwendung, anstatt das alte Smartphone direkt zu entsorgen.

 

In folgenden Beiträgen kannst Du dich auch über herkömmliche Babyphones informieren:



Ähnliche Beiträge