Skip to main content

Alles im Blick in Babys Schlafzimmer durch ein Babyphone mit Kamera

Der Kauf eines Babyphones ist quasi eine Wissenschaft für sich. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen das Babyphone einfach die Geräusche von der Sendestation in Babys Schlafzimmer an die Empfangsstation bei den Eltern überträgt. Babyphones mit Kamera werden immer beliebter.

Bei modernen Babyphones kannst du zwischen diversen Zusatzfunktionen wie ECO-Modus, Einschlafmelodien, Vibrationsalarm, Schlummerlicht und Sternenhimmel oder eben einer Kamera wie beim Babyphone HelloBaby HB32 Wireless oder beim Philips AVENT SCD501 wählen.

Ob und wenn ja, warum du ein Babyphone mit Kamera kaufen solltest, musst du für dich selbst entscheiden. Unterschiedliche Familiensituationen bringen unterschiedliche Ansprüche an die Überwachung von Babys Schlaf mit sich. Ein Babyphone mit Kamera kann für den einen sinnvoll sein, während diese Funktion für den nächsten völlig überflüssig ist. Es gibt jedoch einige Gründe, warum ein Babyphone mit Kamera für viele Eltern ein „Must Have“ ist, worauf sie nicht mehr verzichten möchten.

 

Vier Gründe, warum du dich für ein Babyphone mit Kamera entscheiden könntest

Eine Kamera beim Babyphone ist nicht zwingend notwendig. Dennoch ist sie ein Feature, welches immer mehr Eltern zu schätzen wissen. Dabei werden Videosignale aus Babys Schlafzimmer digital von der Sendeeinheit zur Elterneinheit übertragen. Tagsüber funktioniert dies mittels einer „normalen“ Kamera, nachts beziehungsweise wird das Baby mittels Infrarotstrahlen aufgenommen. Warum Babyphones mit Kamera immer beliebter werden hat verschiedene Gründe:

Grund eins, warum ein Babyphone mit Kamera für dich passend sein könnte: Die Sicherheit für die Eltern, dass es ihrem Kind gut geht

Ein Grund für viele Eltern, warum sie ein Babyphone mit Kamera bevorzugen, ist schlicht und einfach die Sicherheit, dass es ihrem kleinen Liebling gut geht. Sicherlich, die Menschheit kam bisher weitestgehend ohne den direkten Draht in Babys Schlafzimmer aus (sofern Baby überhaupt ein Schlafzimmer hatte…) und auch rein akustische Babyphones erfüllen bereits den Zweck, dass Eltern wissen, dass ihr Baby nicht weint. Dennoch ist das für viele junge Eltern noch nicht genug.

Gerade im ersten Lebensjahr ist ein Baby komplett auf Mama oder Papa oder eine andere erwachsene Person angewiesen und kann noch gar nicht für sich selbst sorgen. Die jungen Eltern möchten einfach Sicherheit: Die Sicherheit dass es ihrem kleinen Schatz gut geht, dass er friedlich in seinem Bettchen schläft und dass sie sich keine Sorgen um ihn machen müssen.

Doch gerade mit den Ängsten der jungen Eltern lassen sich gut Geschäfte machen.
Beispielsweise kursieren diverse Horrorgeschichten über Babys Nachtruhe, mit denen werdende und frisch gebackene Eltern regelmäßig konfrontiert werden. Natürlich sind diese nicht aus der Luft gegriffen. Genau deswegen sind sie auch so beunruhigend.
Zu diesen Ängsten der jungen Eltern gehören zum Beispiel der plötzliche Kindstod oder dass sich das Kleine beim Schlafen die Decke über den Kopf ziehen und dabei ersticken könnte. Letzterem kann mit einem Schlafsack vorgebeugt werden – oder mit einem Babyphone mit Kamera. Dieses verhindert zwar nicht, dass das Baby sich tiefer in die Decke kuschelt als beabsichtig. Aber es zeigt den Eltern, was ihr eigentlich schlafender Sprössling gerade treibt. Dadurch haben sie die Möglichkeit, direkt zu ihrem Baby ins Schlafzimmer zu laufen und die Decke wieder in die richtige Position zu bringen, sollte dies nötig sein. Ein rein akustisches Babyphone würde hier eventuell gar nicht erst anspringen oder maximal leise Geräusche übertagen, die Eltern vermutlich gar nicht als beunruhigend empfinden würden.

Grund zwei, warum ein Babyphone mit Kamera für dich passend sein könnte: Du siehst dein Baby

Der Mensch und somit vermutlich auch du ist es in der Regel gewohnt, mit allen oder zumindest mehreren Sinnen aufzunehmen, was um ihn herum passiert. Besonders das Sehen ist für die meisten einer der wichtigsten Sinne überhaupt.

Klar, dass deswegen Eltern ihr Baby gerne nicht nur hören, sondern auch sehen möchten. Dazu kommt, dass die Babyphone-Überwachung ja in aller Regel zu Babys Schlafenszeiten geschieht. Das heißt, dass es normalerweise gar nichts zu hören gibt, es sei denn das Baby ist erkältet und röchelt und hustet im Schlaf vor sich hin.

Haben die Eltern jedoch ein Babyphone mit Kameraübertragung, ist es nicht so wichtig, ob sie etwas von ihrem Baby hören oder nicht. Sie können den direkten Draht in Babys Schlafzimmer ständig aufrechterhalten und sich mit einem kurzen Blick vergewissern, dass bei ihrem kleinen Schatz alles in Ordnung ist. Hier sollte vor allem darauf geachtet werden, dass das Babyphone gegebenenfalls mit einer Halterung am richtigen Standort befestigt und aufgestellt wird.

Grund drei, warum ein Babyphone mit Kamera für dich passend sein könnte: Überwachung deines Babys, auch wenn du dich in einer lauten Umgebung befindest

Es gibt Situationen, da gerät ein rein akustisches Babyphone an seine Grenzen. Dies ist in erster Linie der Fall, wenn sich Mama oder Papa mit der Empfangsstation in einer lauten Umgebung befindet. Nutzt beispielsweise die Mutter Babys Schlafenszeit, um mit dem Handrührgerät einen Kuchenteig anzurühren oder aber auch einfach bei etwas lauterer Musik ihre Arbeit im Haus zu verrichten, kann es leicht passieren, dass sie ein rein akustisches Babyphone überhört oder es erst dann bemerkt, wenn ihr Baby bereits aus Leibeskräften brüllt. Stellt sie den Bildschirm eines Babyphones mit Kamera aber mit auf der Arbeitsfläche, ist sie nicht auf die Lautstärke angewiesen, sondern sieht mit einem kurzen Blick, ob noch alles ruhig ist oder nicht.

Grund vier, warum ein Babyphone mit Kamera für dich passend sein könnte: Mehr Sicherheit für dein Baby durch schnellere Reaktionsmöglichkeiten

Eine Frage, die du dir auf jeden Fall stellen solltest, wenn du dir überlegst, warum ein Babyphone mit Kamera möglicherweise richtig und wichtig für dich ist: Gibt es Situationen, in denen das Baby zwar leise, aber dennoch in Gefahr sein könnte?

Dazu ein Beispiel:
Das Baby schläft im Beistellbettchen beim Elternbett. Dieses Bettchen ist an drei Seiten mit einem Gitter umgeben, die vierte Seite jedoch, die ans Elternbett anschließt, ist offen, um den direkten Kontakt zwischen (meistens) Mutter und Kind zu ermöglichen. Das ist beim neu geborenen Nachwuchs noch kein Problem. Dieser wächst aber schnell, dabei wird er mobil und beginnt, erst rollend und später krabbelnd die Welt zu erkunden.
Das kann bedeuten, dass das Baby aufwacht und mitnichten auf die Idee kommt, weinend nach seinen Eltern zu rufen. Stattdessen geht es lieber heimlich, still und leise auf Entdeckungsreise. Die quasi nicht vorhandene Grenze zum Elternbett ist schnell überwunden und schon geht es weiter in Richtung Bettrand und darüber hinaus. Spätestens dann werden auch die rein akustischen Babyphones Alarm schlagen, nämlich dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen beziehungsweise aus dem Bett gefallen ist. Eine Frage, die sich viele Eltern stellen ist deshalb auch, wo das Baby krabbeln darf.
Ein Babyphone mit Kamera jedoch, regelmäßig kontrolliert, ermöglicht es den Eltern, relativ schnell zu bemerken, wenn sich ihr Baby in Gefilde begeben möchte, in denen es nichts verloren hat. Mit einem Sprint ins Schlafzimmer kann Mama oder Papa den Nachwuchs meist noch rechtzeitig auffangen. Ein weinendes Baby haben sie in diesem Fall zwar vermutlich trotzdem, aber nur aus Ärger über die verhinderte Entdeckungsreise und nicht wegen des Fallschmerzes.

Baby im Überblick durch Video-Babyphone

 

Warum Babyphones mit Kamera für manche Eltern nicht das Passende sind

Grenzen des Babyphones mit Kamera

Es gibt Situationen, in denen ein Babyphone mit Kamera an seine Grenzen stößt. Hier sind andere Features beim Babyphone einfach sinnvoller, von denen ich dir zwei typische Umstände kurz erläutern möchte.

Wann ist die Akustik einer Kamera vorzuziehen?

Eine typische und auch häufige Situation, in denen eine akustische Liveschaltung in Babys Schlafzimmer häufig die bessere Alternative ist, ist das abendliche Fernsehen auf der Couch. Der Blick der Eltern ist dabei natürlich eher auf den Film gerichtet als auf den Bildschirm des Babyphones. Zudem steht dieses häufig auf dem Couchtisch und damit nicht direkt in der gleichen Blickrichtung wie das TV-Gerät.
Durch einen kurzen Blick auf das Babyphone ist eine Überwachung des Babys dennoch ohne Probleme möglich. Aber ist der Film besonders spannend, vergessen Eltern diesen Blick gerne einmal. Noch lückenhafter wird es, wenn der Film besonders langweilig ist und Mama und Papa darüber einschlafen. Da hilft eine reine Bildübertragung dann beim besten Willen nicht mehr weiter, um alles mitzubekommen, was im Kinderzimmer passiert. Was meist aber kein Problem ist, da Babyphones mit Kamera auch akustische Signale übertragen, die die Eltern dann wieder wachrütteln – sofern sie lauter sind als die Lautstärke des Fernsehers.
Jedoch besteht häufig die Möglichkeit wie beispielsweise beim GHB Babyphone 3,2″, die Geräusche leiser zu drehen oder ganz auszuschalten. Davon rate ich aber normalerweise ab: verlasse dich lieber auf mehrere Sinne gleichzeitig beziehungsweise nicht auf einen komplett, besonders wenn es sich um den Sehsinn handelt, der beim Schlafen oder bei falscher Positionierung schnell nicht mehr zu zuverlässig eingesetzt werden kann.
Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel: Hast du beispielsweise mehrere schlafende Kinder, bei denen die Gefahr besteht, dass eines durch das die Geräusche des Babyphones des anderen Kindes geweckt wird, dann wird jeder verstehen, dass du eher auf Blicke auf das Babyphone als auf Geräusche setzt.

Vibrationsalarm

Manchmal kommst du bei deinem Babyphone weder mit Kamera noch mit Geräuschübertragung zur bestmöglichen Überwachung von Babys Schlaf. Das ist besonders dann der Fall, wenn du dich in einer lauten Umgebung befindest oder einer geräuschvollen Tätigkeit nachgehst und dabei in Bewegung bist. Typisch dafür sind Haus- und Gartenarbeiten wie Staub saugen und Rasen mähen. Hier ist zwar ein Bildschirm, auf den du ab und an einen kurzen Blick werfen kannst, meist noch besser als die rein akustische Übertragung, jedoch ist ein Vibrationsalarm in diesem Fall kaum zu toppen. Immer vorausgesetzt natürlich, dass du das Elternteil des Babyphones direkt am Körper, also in der Hosen- oder Jackentasche trägst.

 

Fazit, warum ein Babyphone mit Kamera für viele Eltern eine gute Alternative zum „normalen“ Babyphone ist

Wie du siehst, ist ein Babyphone mit Kamera nicht nur dann interessant, wenn die Kids ins Teenageralter kommen und die erste Freundin beziehungsweise der erste Freund ins Haus schneit (wobei: ob man das alles sehen möchte, sei mal dahingestellt…)

Spaß beiseite: Es gibt diverse Gründe, warum ein Babyphone mit Kamera sinnvoll sein kann. Jedoch sind Babyphones mit Kamera in der Regel teurer als ihre rein akustischen Verwandten. Ob du bereit bist, diesen Mehrpreis für ein Mehr an Sicherheit zu bezahlten, also ob die Kamera für dich und deine Familie ein notwendiges Feature beim Babyphone ist und warum ein Babyphone mit Kamera für dich passend ist oder auch nicht, das kannst du selbst vermutlich am besten einschätzen.



Ähnliche Beiträge